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Aus ISDN wird All-IP

Profitieren Sie von einer reibungslosen und sicheren Umstellung Ihrer ISDN-Anlagen- und PMX-Anschlüsse auf IP-basierte Sprachanschlüsse der ecotel!
Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter der Rufnummer 0 800 - 55 007 400. Oder fordern Sie am besten gleich Ihr Jubiläumsangebot an:  Angebot anfordern




Umstellung All-IP

Was bedeutet All-IP?

Die Telekom Deutschland plant, das heutige Festnetz bis Ende 2018 komplett von Analog- bzw. ISDN-Anschlüssen auf IP/VoIP umzustellen. Diese so genannten »IP-basierten Anschlüsse« vereinheitlichen die Übermittlung aller Informationsarten wie Daten, Sprache und Video über das Internet Protokoll (IP), weshalb auch von »All-IP« gesprochen wird.

Weshalb führt die Telekom Deutschland rein auf dem Internet Protokoll basierende Anschlüsse ein?

Mit der Umstellung auf IP-basierte Anschlüsse wird die Komplexität der Netzinfrastrukturen erheblich reduziert und eine einheitliche Darstellung und Übermittlung von allen Informationsarten über ein gemeinsames Kommunikationsprotokoll ermöglicht. Gleichzeitig sinkt mit All-IP die Anzahl zu betreibender Netzwerkkomponenten, die in bisherigen Misch-Umgebungen mit Analog-, ISDN- und IP-Anwendungen benötigt wurden.

Musste die Umstellung bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) beantragt werden?

Nein, die Umstellung der Endkundenanschlüsse auf die IP-Technologie an sich musste nicht beantragt werden. Die BNetzA hat den Netzbetreibern mit der Vergabe einer weiteren Netzkennung für IP neben der bestehenden PSTN-Kennung die Möglichkeit der Zuordnung und damit Unterscheidbarkeit von Endkundenanschlüssen zwischen neuer IP-Technologie und alter PSTN-Technologie gegeben. Diese weitere Netzkennung kann beantragt werden. Diese dient der Ende-zu-Ende Kommunikation mit Qualität in der IP- Technologie über Netzgrenzen hinweg.

Kann es passieren, dass nach der Umstellung eine gewisse Zeit keine Telefonverbindung über VoIP zustande kommt?

Nein, dies sind keine bekannten Probleme in der Masse, weder im Consumer, - noch im Enterprise - Bereich.

Für besonders Interessierte: Der NGN-Sprachdienst ist von einer unabhängigen Stelle (NextraGen) zertifiziert (10/2013) und durch Connect-Tests bestätigt worden. Sofern ein Technologiewechsel auf Kundenwunsch erfolgt (wenn ein Kunde z.B. eine größere Bandbreite wünscht), gibt es einen Portierungstag (ähnlich wie bei einem Provider-Wechsel) an dem die alte Rufnummer an die neue Portierungskennung weitergeleitet wird. In der Regel gibt es keine nennenswerten Ausfälle. Einzig im Einzelfall kann es zu umschaltbedingten Unterbrechungen am Portierungstag kommen, diese sind allerdings rein portierungsgetrieben und keine expliziten Fehler die aufgrund einer ISDN-Migration entstehen.

Kritiker sagen, dass VoIP es eventuell leichter macht Gesprächsdaten abzuhören, bzw. Datenspuren zu verfolgen. Ist diese Aussage berechtigt?

Im Vergleich zu analoger Telefonie ist NGN sicherer. Im Vergleich zu ISDN ist NGN in der Sicherheit mindestens gleichwertig und kann durch verschlüsselte Kommunikation noch zusätzlich abgesichert werden.

Stimmt es, dass es nach der Umstellung auf VoIP keine vorgeschriebene Standardverschlüsselung gibt?

Es gibt keine vorgeschriebene Standardverschlüsselung für Voice-Inhalte. Unabhängig davon erfolgt die Verschlüsselung auf dem Transport-Layer gemäß Standard. Es gibt auch auf ISDN-Technologie keine vorgeschriebene Standardverschlüsselung für Voice-Inhalte. Der Aufwand zum Abhören von NGN-Telefonaten ist derzeit mindestens genauso hoch wie der aktuelle Aufwand zum Abhören von ISDN-Telefonaten im Access.

ISDN-Emulation

Was ist NGN?

NGN steht für »Next Generation Network« und ist die Zusammenführung von Informationstechnologie und Telekommunikation auf ein gemeinsames Netz, typischerweise unter Nutzung des Internet-Protokolls (IP).

Kann das Produkt »PMX VoIP ready« auch mit nur 20 Sprachkanälen und auf Basis einer 2Mbit/s Datenleitung beauftragt werden?

Das Produkt »PMX VoIP ready« umfasst 30 Sprachkanäle je PMX-Anschluss. Diese Dimensionierung entspricht dem in Deutschland üblichen nativen ISDN-PMX-Anschluss. Es können maximal 2 PMX-Anschlüsse mit dann insgesamt 60 Sprachkanälen beauftragt werden. Voraussetzung ist mindestens eine »ecotel business shdsl 5« oder »ecotel ethernet access 4M« Datenleitung (für 1x PMX-Anschluss).

Kann ein Produktwechsel für ecotel Bestandskunden in das Produkt »office-flat NGN« beauftragt werden?

Das Produkt »office-flat NGN« ist ausschließlich ein Neukundenangebot. Für wechselwillige Bestandskunden gibt es die NGN-Neo-Produktfamilie.

Kann das Produkt »office-flat NGN« auch auf Basis einer »ethernet access« Datenleitung beauftragt werden?

Produktbestandteil der »office-flat NGN« ist entweder eine »ecotel pure adsl« oder eine »ecotel pure vdsl« Datenleitung. Eine Bereitstellung auf Basis »ethernet access« ist derzeit im Standardgeschäft noch nicht möglich. Wir planen die Erweiterung auf shdsl und ethernet für das 1. Quartal 2017.

Welche NGN-Gateways werden für das Produkt »office-flat NGN« eingesetzt?

Das Produkt »office-flat NGN« wird über ein Integrated Access Device (kurz: IAD) abgebildet. Das IAD ist ein IP-Router mit integriertem NGN-Gateway. Aktuell sind für die Abbildung von 1-8 NGN ISDN-Sprachanschlüssen Geräte des Herstellers AudioCodes im Einsatz. Kurzfristig wird die Bereitstellung von nur einem NGN ISDN-Mehrgeräteanschluss auch über ein IAD des Herstellers Zyxel möglich sein.

Wie viele Sprachkanäle werden je NGN ISDN-Sprachanschluss bereitgestellt?

Je NGN ISDN-Sprachanschluss werden 2 Sprachkanäle bereitgestellt. Das entspricht der Anzahl der B-Kanäle je klassischem ISDN Mehrgeräte- oder Anlagenanschluss auf S0-Basis. Bei der maximal möglichen Anzahl von 8 NGN ISDN-Sprachanschlüssen bei dem Produkt »office-flat NGN« werden somit 16 Sprachkanäle bereitgestellt.

Welche Leistungsmerkmale des klassischen ISDN-Anschlusses werden beim Produkt »office-flat NGN« unterstützt?

Dem Auftraggeber stehen die nachfolgend genannten Leistungsmerkmale unter der Voraussetzung zur Verfügung, dass diese von der Endeinrichtung (z. B. TK-Anlage, ISDN-Endgerät) unterstützt werden. Die in der Tabelle angegebenen Abkürzungen stellen die vergleichbaren ISDN-Leistungsmerkmale nach DSS1 gegenüber.

Leistungsmerkmal vgl. ISDN NGN ISDN Mehrgeräteanschluss NGN ISDN Anlagenanschluss
Anrufweiterschaltung CFB, CFNR & CFU möglich
(über ISDN-Endgerät oder Service Code)
möglich
(über TK-Anlage)
Anzeige der A-Rufnummer beim B-Teilnehmer CLIP möglich
(über ISDN-Endgerät oder Service Code)
möglich
(muss bei ecotel beauftragt werden)
Übermittlung kundenspezifischer Rufnummerinformationen des Anrufers CLIP-no screening möglich
(muss bei ecotel beantragt werden, dann über Service Code aktivierbar)
möglich
(über TK-Anlage)
Unterdrückung der Übermittlung der Rufnummer des rufenden Teilnehmers CLIR möglich
(über ISDN-Endgerät oder Service Code)
möglich
(über TK-Anlage)
Unterdrückung der Übermittlung der Rufnummer des gerufenen Teilnehmers zum rufenden Teilnehmer COLP möglich
(über Service Code)
möglich
(über TK-Anlage)
Unterdrückung der Übermittlung der Rufnummer des gerufenen Teilnehmers COLR möglich
(über Service Code)
möglich
(über TK-Anlage)
Umlegen des Anrufs CT möglich
(über ISDN-Endgerät)
möglich
(über TK-Anlage)
Anklopfen CW möglich
(über ISDN-Endgerät)
möglich
(über TK-Anlage)
Halten HOLD möglich
(über ISDN-Endgerät)
möglich
(über TK-Anlage)
Abweisen unbekannter Anrufer bei ecotel ACR möglich
(muss bei ecotel beauftragt werden)
-
Identifizieren böswilliger Anrufer (Fangen) MCID möglich
(muss bei ecotel beauftragt werden)
möglich
(muss bei ecotel beauftragt werden)
Rufumleitung bei ecotel RUL möglich
(muss bei ecotel beauftragt werden)
möglich
(muss bei ecotel beauftragt werden)


Die aufgeführten Merkmale müssen entweder in der TK-Anlage des Auftraggebers, im ISDN-Endgerät, per Service Code oder bei ecotel direkt beauftragt werden. Die Service Codes befinden sich in der Installations- und Konfigurationshilfe.

Ist eine Beauftragung der »office-flat NGN« in Verbindung mit »ethernet.VPN« möglich?

Dies ist im Rahmen einer konkreten Projektplanung abzustimmen; grundsätzlich ist dies bereits als Non-Standard-Lösung möglich.

Welche ecotel NGN-Produkte unterstützen HD-Voice?

Die Produkte »ecotel sipTrunk 2.0« und »ecotel sipAccount 2.0« unterstützen den Sprach-Code G.722 (HD Voice).

Welche Voraussetzungen muss die Datenleitung erfüllen um für das Produkt »office-flat NGN« geeignet zu sein?

Voraussetzung für das Produkt »office-flat NGN« ist eine ecotel ADSL oder VDSL-Datenleitung über den Vordienstleister Telekom Deutschland. Die ADSL-Datenleitung muss eine 16 Mbit/s standalone Leitung auf Basis Annex J sein (in Einzelfällen auch Annex B möglich). Ist am Standort des Kunden keine »pure adsl 16« Datenleitung verfügbar, kann auf Wunsch des Kunden (Auswahl der Fallback-Option im Auftragsformular) das Produkt auch auf Basis »pure adsl 6« bereitgestellt werden. Das Produkt kann außerdem auf Basis »pure vdsl 50«, »pure vdsl 100« oder »pure vdsl 25« (nur als Fallback Option) bereitgestellt werden. Zu beachten ist, dass je NGN-ISDN Sprachanschluss zur Übertragung der Sprachdaten ein effektiver Bandbreitenbedarf von mindestens 200kbit/s bidirektional (d.h. im Down- und Upload) besteht. Um Schwankungseffekte zu minimieren, empfehlen wir, die doppelte Bandbreite (also 400 kbit/s anstatt 200 kbit/s je ISDN-Anschluss) vorzusehen.

Unterstützt das Produkt »office-flat NGN« das Leistungsmerkmal CLIP no screening?

Dieses Leistungsmerkmal kann bei ecotel beauftragt und nach Prüfung freigeschaltet werden (siehe entsprechende Preisliste).

Wie funktioniert die Fax-Übertragung bei ecotel NGN-Produkten?

ecotel unterstützt zur Fax-Übertragung das speziell für VoIP entwickelte Fax-Protokoll T.38 sowie alternativ die Übertragung über Sprach-Codes G.711. Der initiale Verbindungsaufbau erfolgt über G.711, im Anschluss ist ein automatisches Wechseln auf T.38 möglich. Voraussetzung ist allerdings, dass auf allen IP-Strecken T.38 unterstützt wird. Nicht alle VoIP-Provider unterstützen derzeit T.38 (z.B. Telekom Deutschland, Vodafone). Sofern die T.38 Unterstützung nicht auf allen IP-Strecken unterstützt wird, wird das Fax in G.711 per Audio übertragen.

Wie erfolgt beim Produkt »office-flat NGN« die Installation der IAD (Integred Access Device: IP-Router mit integriertem NGN-Gateway)?

Die Installation erfolgt durch den Kunden. Der Kunde erhält zum bestätigten Bereitstellungstermin der »office-flat NGN« das vorkonfigurierte IAD. Die Zugangsdaten für Telefonie und Internet sind bereits auf dem IAD hinterlegt. Die beigefügte Installationsanleitung sowie das beigefügte »Technische Anschreiben« führen den Kunden durch die wichtigsten Schritte der Installation. Optional (siehe Preisliste) kann auch ein von ecotel beauftragter Techniker den Anschluss vornehmen.

Erfolgt bei der »office-flat NGN« eine Priorisierung der Sprachdaten?

Um bestmögliche Qualität sicherzustellen, werden die Sprachdaten gegenüber konkurrierenden Daten priorisiert übertragen. Details dazu finden Sie in den Produkt-/Leistungsbeschreibungen.

Was ist der Unterschied zwischen SIP 1.0 und SIP 2.0-Produkten?

SIP 1.0 Produkte sind Produkte, welche ecotel über den Vordienstleister QSC realisieren lässt (»sipTrunk Connect 1.0«, »sipTrunk DDI«, »PMX VoIP ready«). SIP 2.0 Produkte sind die ecotel-eigenen Produkte, welche wir als TNB (Teilnehmernetzbetreiber) selbst realisieren (»sipAccount 2.0«, »sipTrunk2.0«, »office-flat NGN«); dies ermöglicht uns eine schnelle und optimale Reaktion auf Kundenwünsche.

Was ist der Unterschied zwischen native SIP und Emulation?

Von native SIP sprechen wir dann, wenn die Produkte darauf ausgelegt sind, dass die Kommunikation komplett IP-basiert erfolgt. D.h. die vom Kunden eingesetzten Endgeräte (Telefone, TK-Anlagen) müssen vollständig IP-fähig sein. Beispiele für diese Produkte sind der »sipAccount 2.0« und der »sipTrunk 2.0«. Emulations-Produkte wie die »office-flat NGN« ermöglichen - mittels eines durch ecotel bereitgestellten NGN-Gateways – den Betrieb von ISDN-Endgeräten (Telefone, TK-Anlage) auch am IP-Anschluss. Hier findet also eine Protokollumwandlung statt, nämlich von IP zu ISDN (bzw. umgekehrt).

Sprachdienste

Was bedeutet Voice-over-IP?

Voice-over-Internet-Protocol (VoIP) bezeichnet die Übertragung von Sprachdaten über Computernetzwerke, die auf Internet-Standards basieren statt über klassische Telefonnetze (PSTN, Public Switched Telephone Netzwork).

Für besonders Interessierte: Das Internet Protocol (IP) war ursprünglich nur für die Vermittlung von Datenpaketen in Computernetzwerken konzipiert. Da es sich jedoch rasch als Standard durchgesetzt hatte, wurde es zusätzlich an die datenpaketbasierte Übertragung von Sprachinformationen angepasst. Bei dieser Methode wird Sprache digitalisiert und wie andere Daten (z.B. diese Website) in kleinen Pakten über das Internet an den Gesprächspartner gesendet. Das Protokoll hat dabei die Aufgabe, die Übermittlung der Datenpakete zu verwalten, sie wieder korrekt zusammen zu setzen oder zum Beispiel verloren gegangene Pakte nochmals anzufordern.

Was bedeutet SIP?

SIP ist die Abkürzung für Session Initiation Protocol, was übersetzt etwa »Sitzungs-Einleitungs-Protokoll« bedeutet. Wobei als Sitzung die Kommunikation bzw. das Gespräch zwischen zwei (oder mehreren) Gesprächspartnern gemeint ist.

Für besonders Interessierte: SIP ist, vereinfacht gesagt, u.a. für die Einrichtung und Beendigung der Kommunikations-Sitzung verantwortlich. Dieses Protokoll sorgt für die Lokalisierung des gewünschten Gesprächspartners.

Was sind SIP-Trunks?

Bei SIP-Trunks handelt es sich um Amtsleitungen, die mit Hilfe des Standardprotokolls SIP (Session Initiation Protocol) per IP-Verbindung (Internet Protocol) bereitgestellt werden. Anbieter von Telefoniediensten (VoIP, Voice-over-IP) verbinden auf der Grundlage von SIP einen oder mehrere Sprachkanäle mit der Telefonanlage ihrer Kunden. Ruf- und Durchwahlnummern sind dem SIP-Trunk zugeordnet. Auch eine Mitnahme von bisherigen Rufnummern (Portierung) wird vielfach unterstützt.

Was sind SIP-Telefone?

SIP-Telefone (Session Initiation Protocol) werden auch als VoIP-Telefone (Voice-over-IP), Softphones (Software-Telefone) bzw. Hardphones (Hardware-/Tischtelefone) bezeichnet. Mit ihrer Hilfe können Gespräche per VoIP-Technologie über IP-Netzwerke oder klassische Telefonnetze geführt werden.

Für besonders Interessierte: Hardphones ähneln herkömmlichen Telefonen, lassen sich jedoch für Gespräche via Internet (bzw. IP-Protokoll) statt über das traditionelle öffentliche Telefonnetz (PSTN - Public Switched Telephone Network) einsetzen.
Mit Softphones werden Gespräche über den Computer geführt. Benötigt wird ein Headset mit Mikrofon oder Lautsprecher samt separatem Mikrofon, außerdem ist ein Breitbandanschluss und eine Anbindung an einen VoIP-Provider oder einen SIP-Server Voraussetzung.

Was bedeutet PBX und PABX?

PBX/PABX steht für Private (Automatic) Branch Exchange, eine Telefonanlage für das firmeninterne Telefonnetz. Mitarbeiter teilen sich eine festgelegte Anzahl von ein- und ausgehenden Leitungen für unternehmensexterne Anrufe. Eine PBX/PABX vernetzt Firmentelefone untereinander und bindet sie an das öffentliche Telefonnetz (PSTN, Public Switched Telephone Network) sowie VoIP-Anbieter und SIP-Trunks an. In der Praxis werden die Begriffe PBX/PABX synonym benutzt.

Was ist VPN?

VPN (Virtual Private Network), ist ein auf dem Internet basierendes Gesamtnetzwerk, mit dem räumlich voneinander getrennte (Unternehmens-)Standorte auf gemeinsame Datenbestände zugreifen können. Gleichzeitig ist es vom öffentlichen Internet abgeschirmt, was für eine gesicherte Datenhaltung sorgt.

Was ist das T.38-Protokoll?

Bei T.38 handelt es sich um ein Protokoll, welches den Versand von Faxmitteilungen über Datennetzwerke optimiert ermöglicht. T.38 dient der Konvertierung von Faxsignaltönen, da Faxdaten nicht auf demselben Weg über Datennetzwerke verschickt werden können wie Sprachsignale.

Für besonders Interessierte: Einfach ausgedrückt wird ein Fax per T.38 in ein Bild konvertiert, an ein T.38-fähiges VoIP-Gateway übermittelt und dann in ein analoges Faxsignal übertragen. T.38 wird mittlerweile von den meisten VoIP-Gateways und ATAs (Analog-Telefon-Adapter) zuverlässig unterstützt.

Was ist FoIP?

FoIP steht für »Fax over IP« und bezeichnet den Versand und den Empfang von Faxnachrichten per VoIP (Voice over IP).

Für besonders Interessierte: FoIP wird durch das T.38-Protokoll ermöglicht und erfordert ein kompatibles VoIP-Gateway sowie ein Faxgerät, eine Faxkarte oder Fax-Software, die allesamt T.38 unterstützen. T.38-fähige Fax-Server-Software bietet außerdem den Vorteil der Unified-Communications-Funktion Fax-zu-E-Mail. Sie erlaubt es, Faxe direkt per VoIP-Gateway zu übertragen und im PDF-Format per Mail zu empfangen. Sonstige Fax-Hardware wird nicht benötigt.

Was bedeutet ATA?

ATA ist die Abkürzung für Analog Telephone Adapter.
Ein ATA ist eine kleine Hardware-Box, die es ermöglicht, herkömmliche analoge Telefone oder ein FAX-Gerät mit VoIP weiter zu verwenden, ohne das es nötig ist, ein spezielles IP-Phone zu kaufen.

Welche SIP-Trunks bietet ecotel an und wie unterscheiden sich diese?

ecotel bietet den »sipTrunk Connect 1.0«, den »sipTrunk DDI« und den »sipTrunk 2.0« an. Diese unterscheiden sich wie folgt:

Der »sipTrunk Connect 1.0« bekommt zunächst einen Login zur Registrierung und er bekommt neue Rufnummernblöcke, hat aber auch die Möglichkeit der Portierung einer Einzelrufnummer.

Beim »sipTrunk DDI« bekommt man einen oder mehrere Logins und man bekommt Rufnummernblöcke gestellt.

Der »sipTrunk 2.0« bekommt ein Login zur Registrierung und erhält neue Rufnummernblöcke, aber auch hier besteht die Möglichkeit der Portierung von Einzelrufnummern.

Sowohl beim »sipTrunk Connect 1.0«, also auch beim »sipTrunk DDI« kann man zwischen 10 und 300 Sprachkanälen (in 10er Schritten) wählen.
Beim »sipTrunk 2.0« besteht die Möglichkeit zwischen 2 – 300 Sprachkanälen zu wählen, zur besseren Anpassung an den individuellen Bedarf in 2er Schritten.

Ich habe eine SIP-TK-Anlage, welche ecotel-Produkte kann ich nutzen?

Es können reine SIP-Produkte genutzt werden. ecotel bietet bspw. den »sipTrunk Connect 1.0«, den »sipTrunk DDI« und den »sipTrunk 2.0« an.

Was unterscheidet die SIP-Trunk Produkte von »PMX VoIP ready«?

Die SIP-Trunks sind virtuelle Anschlüsse für Telefonanlagen auf SIP-Basis. Die TK-Anlage ist entweder Full-IP oder eine Hybrid-Anlage (extern IP), während bei »PMX VoIP ready« die klassische ISDN-Anlage oder Hybrid-Anlage (intern IP) über einen PMX-Anschluss läuft. Das Kunden-Interface für die SIP-Trunks besteht aus SIP-Accounts mit Registrierungsmechanismus, das Kunden-Interface bei »PMX VoIP ready« hingegen ist aus 1 bis 2 PMX (S2M)-Interfaces auf ecotel NGN Gateways aufgebaut. Bei den Sprachkanälen können wir bei den SIP-Trunks eine deutlich größere Anzahl bereitstellen. Dort kann man in 2er-Schritten 2 bis 300 Kanäle auswählen. Bei »PMX VoIP ready« gibt es nur die beiden Optionen von 30 oder 60 Sprachkanälen. Die SIP-Trunks sind kompatibel mit allen IP-Varianten, sogar Fremdleitungen. Der Kunde muss nur beachten, dass die Bandbreitendimensionierung ausreichend ist. Die Sprachpriorisierung setzt eine ecotel-Datenleitung voraus. Das Produkt »PMX VoIP ready« ist nur mit den ecotel Trägerleitungen »ethernet access« und »business shdsl 5M / 10M« verfügbar.

Kann ich meine bereits vorhandene ISDN-TK-Anlage nach der Umstellung auf All-IP weiterhin nutzen?

Ja, mit sogenannten Media-Gateways (NGN-Gateways) ist es möglich, die vorhandene ISDN-TK-Anlage weiterhin zu verwenden und trotzdem die Vorteile des IP-Netzes zu nutzen. ecotel bietet für alle ISDN-Anschlussarten passende NGN-Lösungen an.

Wie funktioniert »Preselection«?

Mit Preselection entfallen im Gegensatz zu Call-by-Call die für viele lästigen Netzbetreibervorwahlen. Bei Preselection wird die Vorwahl eines gewünschten Anbieters in den Vermittlungsrechner der Telekom Deutschland dauerhaft voreingestellt. Alle Gespräche werden damit automatisch ohne zusätzliche Vorwahl über den gewählten Anbieter geführt. Das Preselection-Verfahren ist primär an analoge oder ISDN-Anschlüsse gekoppelt und wird mit zunehmender All-IP-Verbreitung an Bedeutung verlieren.

Kann mit den ecotel sipTrunk-Produkten eine Rufumleitung im Amt realisiert werden?

Nein, eine Rufumleitung im Amt bei sipTrunk-Produkten ist nicht möglich, da dieses Leistungsmerkmal im Rahmen der SIP-Connect Spezifikation nicht definiert wurde. Alternativ ist jedoch eine Rufumleitung basierend auf den TK-Anlagenfunktionen möglich, dabei wird eine Anrufweiterschaltung auf einer Nebenstelle konfiguriert. Hierfür werden 2 x 100 kbit/s bidirektional auf dem Access benötigt. Mit welchen Tasten diese Anrufweiterleitung konfiguriert wird, ist TK-Anlagen-spezifisch und daher der TK-Anlagendokumentation zu entnehmen. Beim Produkt »ecotel sipAccount« ist eine Rufumleitung im Amt grundsätzlich möglich. Für den Fall einer Störung bietet ecotel bei dem Produkt »sipTrunk 2.0« die Option ecotel @once an. Hiermit können nebenstellenbezogen Anrufe auf beliebige Ziele umgeleitet werden.

Wieso funktioniert die SIP-Auflösung nicht?

Traditionell werden über den DNS-Dienst Namen in IP-Adressen aufgelöst. Dieses Verfahren, genannt A-Record, ist mittlerweile oft unzureichend, da die Anfragenden oft weitere Informationen benötigen. Die Lösung in dem Fall wäre der NAPTR-Record, welcher allerdings explizit gefragt werden muss, bspw. so: host-t naptr sipcon.ecotel.biz
Im NAPTR-Record steht dann der Verweis auf den/die nötigen SRV Record(s). Auch diese lassen sich nur mit explizierter Abfrage auflösen.

ISDN-Mehrgeräte- oder Anlagenanschluss?

Beim Mehrgeräteanschluss kann man bis zu 8 digitale Geräte gleichzeitig anschließen (ISDN-Telefon, ISDN-Fax, PC mit ISDN-Karte oder a/b-Terminaladapter (Betrieb analoger Geräte)). Es stehen zwei Amtsleitungen zur Verfügung, die gleichzeitig genutzt werden können. Die Telekom Deutschland stellt standardmäßig drei MSNs & optional bis zu zehn Rufnummern kostenlos zur Verfügung.

An einen Anlagenanschluss kann man außer einer Telefonanlage keine weiteren Geräte anschließen. Der Unterschied liegt im Protokoll des D-Kanals. Ein weiterer Unterschied ist die zugeordnete Rufnummer, die sogenannte Durchwahlrufnummer. Daher lassen sich an die ISDN-Leitung direkt keine anderen Geräte mehr anschließen; diese müssen stattdessen an die Telefonanlage angeschlossen werden.

Kann ecotel internationale Rufnummern bereitstellen?

Nein, das ist leider derzeit nicht möglich. Die Rufnummern müssen im jeweiligen Land beantragt werden. Im Laufe des Jahres 2017 plant ecotel für ausgewählte Länder Rufnummern direkt bereitzustellen.

Datendienste

Was heißt eigentlich DSL, ADSL, SDSL, VDSL und SkyDSL?

DSL ist die Abkürzung für Digital Subscriber Line, übersetzt »Digitale Teilnehmer Leitung«. DSL liefert digitale Daten über die normale Kupferleitung des Telefonanschlusses. Das funktioniert parallel zur Sprache. Wenn von DSL die Rede ist, wird normalerweise ADSL gemeint. Dies ist die Abkürzung für Asymmetric Digital Subscriber Line. Das DSL ist asymmetrisch ausgelegt, was bedeutet, dass man erheblich weniger Daten in das Internet senden (Upload oder Upstream) als empfangen (Download) kann. Bei SDSL steht das S für symmetrische Übertragung - Symmetric Digital Subscriber Line. Die maximal mögliche Bandbreite von Download und Upload ist bei SDSL gleich groß.

Eine Sonderform von DSL ist Sky DSL, das für Nutzer interessant sein könnte, bei denen es aufgrund ihres Standortes technisch nicht möglich ist, DSL über das Telefonkabel zu empfangen. Bei Sky DSL werden die Daten mit hoher Bandbreite über einen Satelliten mit einer Satelliten-Schüssel empfangen. Leider ist nur empfangen möglich, für die Anforderung von Daten muss weiterhin gleichzeitig ein analoges Modem oder ISDN verwendet werden.

VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) liefert eine wesentlich höhere Datenübertragungsrate als ADSL.

Was ist ein Splitter?

Ein Splitter ist eine kleine Hardware-Box, die im Normalfall für den DSL-Betrieb notwendig ist. Der Splitter teilt, vereinfacht ausgedrückt, die Telefonleitung in Sprache und Daten auf. Für die neue Datenleitung werden bisher ungenutzte Hochfrequenzbereiche genutzt, sodass man über eine Leitung gleichzeitig telefonieren und z.B. im Internet surfen kann.

Was ist Cloud Computing?

Cloud Computing ist ein Modell, welches es erlaubt bei Bedarf jederzeit und überall bequem über ein Netz auf einem geteilten Pool von konfigurierbaren Rechnerressourcen zuzugreifen, die schnell und mit minimalem Managementaufwand oder geringer Serviceprovider-Interaktion zur Verfügung gestellt werden können.

Für besonders Interessierte: Die verschiedenen Formen des Cloud Computing

Infrastructure as a Service (IaaS)
Bei IaaS werden IT-Ressourcen wie z.B. Rechenleistung, Datenspeicher oder Netze als Dienst angeboten. Ein Cloud-Kunde kauft diese virtualisierten und im hohen Maße standardisierten Services und baut darauf eigene Services zum internen oder externen Gebrauch auf. So kann der Cloud-Kunde z.B. Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Datenspeicher anmieten und darauf ein Betriebssystem mit Anwendung seiner Wahl laufen lassen. (z.B. Dropbox, Google Apps, etc.)

Platform as a Service (PaaS)
Ein PaaS-Provider stellt eine komplette Infrastruktur bereit und bietet dem Kunden auf der Plattform standardisierte Schnittstellen an, die von Diensten des Kunden genutzt werden. So kann die Plattform z.B. Mandantenfähigkeiten, Skalierbarkeit, Zugriffskontrolle, Datenbankzugriffe, etc. als Service zur Verfügung stellen. Der Kunde hat keinen Zugriff auf die darunter liegenden Schichten (Betriebssystem, Hardware), er kann aber auf der Plattform eigene Anwendungen laufen lassen, für deren Entwicklung der CSP in der Regel eigene Werkzeuge anbietet.

Software as a Service (SaaS)
Sämtliche Angebote von Anwendungen, die den Kriterien des Cloud Computing entsprechen, fallen in diese Kategorie. Dem Angebotsspektrum sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Hier einige Beispiele: Kontaktdatenmanagment, Finanzbuchhaltung, Textverarbeitung oder Kollaborationsanwendungen. Nutzer greifen auf diese Anwendungen über ein Netzwerk zu und teilen sich dabei Hardware- und Plattform-IT-Ressourcen ohne sich gegenseitig zu beeinflussen.

Business Process as a Service (BPaaS)
Diese Form des Cloud Computing erlaubt es Kunden, komplette Geschäftsprozesse zu einem Cloud-Anbieter auszulagern und durch den Einsatz von Geschäftsprozesstechnologie umzusetzen. In diesem Fall bietet der Anbieter alle IT-Ressourcen und keine IT-basierten Dienstleistungen an, die ein Kunde für seine Geschäftsprozesse benötigt. BPaaS abstrahiert somit stärker von IT-Ressourcen und fokussiert die Geschäftsprozesse des Kunden. Für diese Prozesse stellt der Anbieter alle IT-Ressourcen, Personal etc. und führt die Prozesse für den Kunden aus. Welche konkreten Softwareanwendungen, Server etc. hierfür verwendet werden, bleibt dem Kunden verborgen.

Private Cloud
Eine Private Cloud ist einer Firma fest zugeteilt und ausschließlich für die Mitarbeiter zugänglich.

Community Cloud
Hierbei teilt sich eine eingeschränkte Gruppe von Firmen eine Cloud.

Public Cloud
Wie der Name schon sagt, ist diese Form jedem frei zugänglich. Jede Firma oder jeder Privatperson kann IT-Ressourcen in der Public Cloud reservieren und nutzen.

Wie werden die Tarife bei »ecotel ethernet« bestimmt?

Die Tarife bei »ecotel ethernet« werden in Abhängigkeit des Installationsstandortes der Ethernet-Leitung und dem Ausbaustand der Infrastruktur in Ihrem Ortsnetz bestimmt.

Was bietet ecotel in Bezug auf »ethernet access«?

ecotel übernimmt die Bereitstellung, Installation und Verwaltung eines IP-Routers am Standort des Kunden. Wir stellen die Zugangsleitung und die Verbindung zwischen Zugangsleitung und ecotel Backbone sowie den Übergang zum öffentlichen Internet bereit. Die Festverbindung, der IP-Router, sowie die entsprechende Transportleitung und ggf. optionale Leistungen sind feste Bestandteile dieses Produktes.

Ist ein Produkt-Upgrade bei »ethernet access« möglich?

Ja, der Auftraggeber hat die Möglichkeit, ecotel zu beauftragen die IP-Transportleistung zu erhöhen (»Produkt-Upgrade«).  Ein Produkt-Wechsel steht in Abhängigkeit der technischen Realisierbarkeit und wird im Einzelfall durch ecotel geprüft.

ecotel Kunden-Portal

Wie funktioniert der Anmeldeprozess und welche Informationen brauche ich, um ein Konto im Kunden-Portal anzulegen?

Für Ihre erste Anmeldung im ecotel Kunden-Portal benötigen Sie Ihre ecotel Kundennummer und das Kennwort, welches Sie bereits für das bisherige Kundenportal benutzt haben. Sollten Ihnen diese Daten nicht mehr vorliegen, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 0326835 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Im Anschluss an die Anmeldung findet Ihre Registrierung statt. Dabei werden Sie aufgefordert, einen neuen Namen (z.B. Ihren Vor- und Nachnamen) und einen neuen Benutzernamen zu vergeben (Ihre Kundennummer ist reserviert und kann daher nicht mehr als Benutzername bestehen bleiben). Für Ihren neuen Benutzernamen vergeben Sie bitte 10 Zeichen, bestehend aus Groß-und Kleinbuchstaben und Zahlen, ohne Leerzeichen, Umlaute oder Sonderzeichen.

Zusätzlich geben Sie Ihre E-Mail-Adresse in das dafür vorgesehene Feld ein.

Danach erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Schließen Sie Ihre Registrierung ab, indem Sie den Link aus der E-Mail öffnen und mit Ihrer Kundennummer bestätigen. Zum Schluss werden Sie noch aufgefordert, ein neues Kennwort zu wählen. Das Kennwort muss folgende Bedingungen erfüllen: Mindestens 8 Zeichen, bestehend aus Groß-und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, bitte ohne Leerzeichen und Umlaute.
Jetzt können Sie das neue ecotel Kunden-Portal nutzen.

Ich habe noch keinen Kundenportal-Zugang, wie erhalte ich Zugriff darauf?

Wenn Sie noch keinen Zugang zum ecotel Kunden-Portal oder weitere Fragen haben, dann kontaktieren Sie uns telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 0326835 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Ich bekomme die Fehlermeldung „Unbekannter Benutzer“, wenn ich mich zum ersten Mal mit meiner Kundennummer anmelde, was kann ich tun?

Kontaktieren Sie uns telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 0326835 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Warum kann ich meine Kundennummer nicht weiter als Benutzernamen verwenden?

Der Zugang über die ecotel Kundennummer wird nach der Aktivierung Ihres neuen Benutzernamen deaktiviert. Der Zugang über die Kundennummer kann von unserem Service als Zwischenlösung wieder aktiviert werden, falls Ihr Benutzername nicht mehr bekannt ist. (siehe Frage: Ich habe meinen Benutzernamen vergessen?)

Ich habe meinen Benutzernamen vergessen bzw. ein Mitarbeiter hat das Unternehmen verlassen, und ich kenne die Zugangsdaten nicht, was muss ich tun?

Der ecotel Service kann Ihnen neue Zugangsdaten zukommen lassen, mit denen Sie über den Anmeldeprozess ein neues Kunden-Portal-Konto anlegen können. Die alten Zugangsdaten sind danach nicht mehr gültig.

Ich habe keine Bestätigungs-E-Mail bekommen, woran könnte das liegen?

Möglicherweise war die eingegebene E-Mail Adresse falsch oder die E-Mail konnte nicht verschickt werden, weil eine Störung vorlag. Wiederholen Sie die Registrierung. Dabei müssen Sie aber einen neuen Benutzernamen wählen. Für Ihren neuen Benutzernamen vergeben Sie bitte 10 Zeichen, bestehend aus Groß-und Kleinbuchstaben und Zahlen, ohne Leerzeichen, Umlaute oder Sonderzeichen.

Meine E-Mail Adresse hat sich geändert, wie kann ich die Änderung mitteilen?

Unter „Mein Profil“ gibt es die Möglichkeit, Ihre E-Mail Adresse zu ändern.

Meine Rechnung ist noch nicht im Portal zu finden, was ist der Grund dafür?

Es könnte sein, dass die Synchronisation Ihrer Daten noch andauert. Bitte probieren Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

Gehen meine Rechnungen aus dem alten Portal verloren?

Nein. Alle bisherigen Rechnungen stehen Ihnen auch im neuen Portal zur Verfügung.

Rechnungsfragen

Ich habe noch keine Rechnung von ecotel erhalten, welche Gründe kann es dafür geben?

Möglichkeit 1:
Bitte prüfen Sie, ob Sie von Ihrem bisherigen Anbieter noch eine Rechnung erhalten. Dies würde bedeuten, dass Sie noch keine Leistung von ecotel beziehen, sondern weiterhin von Ihrem bisherigen Lieferanten. Kontaktieren Sie uns gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und erfragen Sie Ihren Auftragsstand.

Möglichkeit 2:
Möglicherweise hat sich der ecotel Rechnungslauf verschoben, hier geben wir keinen fixen Termin vor. In der Regel erfolgt die Versendung der ecotel Rechnung Mitte eines jeden Monats, mit den Verbindungsentgelten des Vormonats.

Wie ist meine Rechnung von ecotel aufgeschlüsselt?

Sie erhalten monatlich eine gemeinsame Rechnung für Telefon, Internet und gegebenenfalls Zusatzdienstleistungen, die Sie bei ecotel gebucht haben.

Rechnung Auf der ersten Seite der Rechnung sehen Sie eine Übersicht der abgerechneten ecotel Leistungen.
Je nachdem welche ecotel Produkte/Leistungen Sie gebucht haben, kann diese Ansicht variieren.
   
rechn02 n Auf Seite 2 werden die auf Seite 1 genannten Leistungen pro Standort, sowie pro Anschluss- bzw. Auftragsnummer aufgeschlüsselt.
Hierbei ist zu beachten, dass monatliche Grundpreise im Voraus –  im Gegensatz zu Verbindungsentgelten (verbrauchsabhängig) –  abgerechnet werden.

Die von Ihnen im Abrechnungsmonat geführten Gespräche sind in folgenden Kategorien unterteilt:
Rechnung  

Ist es möglich, einen Einzelverbindungsnachweis zu erhalten?

Auf Wunsch erhalten Sie kostenfrei einen Einzelverbindungsnachweis, in welchem sämtliche Verbindungen einzeln aufgeführt werden. Dabei können Sie wählen, ob die Zielrufnummern vollständig oder um die letzten drei Ziffern gekürzt ausgewiesen werden sollen.
Wichtiger Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass Sie alle Ihre Mitarbeiter vorab darüber informieren und - insofern vorhanden - auch den Betriebsrat darüber unterrichten müssen.
Ein nachträglicher Einzelverbindungsnachweis ist nur möglich, wenn Sie uns bereits im Vorfeld beauftragt haben, die Einzelverbindungsnachweise zu speichern. Des Weiteren gelten auch hier die Bedingungen, dass  Mitarbeiter informiert sein mussten und - falls vorhanden - auch der Betriebsrat darüber informiert war, dass die Verbindungen gespeichert werden.

Auf welchen Zeitraum bezieht sich meine Rechnung?

In Ihrer Rechnung werden in der Regel die Grundpreise des kommenden Monats und die Verbindungsentgelte des vorangegangenen Monats aufgeführt.

Auf meiner Rechnung wurden die Grundpreise für mehrere Monate ausgewiesen, wie kann das sein?

Aufgrund organisatorischer Prozesse kann es passieren, dass Sie bereits seit mehreren Monaten über ecotel telefonieren, jedoch noch keine Grundpreise abgerechnet wurden. Sie haben sozusagen Leistungen »zinsfrei« genutzt. Bei unseren regelmäßigen Kontrollen ist uns dies aufgefallen, so dass wir diese gemäß Ihrem Vertrag berechnet haben.

Die Verjährung von Ansprüchen aus Telekommunikationsdiensten richtet sich nach der Regelung des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Nach §195 BGB beträgt die regelmäßige Verjährungsfrist 3 Jahre. Der Beginn der Verjährungsfrist ergibt sich aus §199 BGB. Danach beginnt die Verjährungsfrist grundsätzlich mit dem Schluss des Jahres, also dem 31. Dezember, in dem der Anspruch entstanden ist.

Ist es möglich, meine ecotel Rechnung per Post zu erhalten?

Grundsätzlich bevorzugen wir der Umwelt zu liebe unsere Rechnungen per Email zu versenden und im Kundenportal  zu hinterlegen. Sollten Sie noch keinen Zugang haben, wenden Sie sich bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Dennoch lassen wir Ihnen Ihre Rechnung auch gerne per Post zukommen, hierfür berechnen wir monatlich ein Entgelt gemäß Preisliste in Höhe von 1,90 Euro. Senden Sie uns bitte eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Warum werden monatliche Grundpreise im Voraus und Verbindungsentgelte nachträglich berechnet?

Sämtliche verbrauchsunabhängige Leistungen, also Grundpreise, können dem Auftraggeber monatlich im Voraus in Rechnung gestellt werden. Als Vergleich kann hier die monatliche Miete einer Wohnung gesehen werden.  Im Gegensatz dazu sind die Verbindungsentgelte zu sehen, welche verbrauchsabhängig abgerechnet werden – und zwar in Höhe Ihres persönlichen Verbrauchs und nachdem diese tatsächlich angefallen sind.

Ich habe meinen ecotel-Anschluss bereits gekündigt und erhalte trotzdem noch eine Rechnung von ecotel. Ist das richtig?

Bis alle erhaltenen Leistungen abgerechnet wurden, senden wir Ihnen noch eine Rechnung zu.

Möglichkeit 1:
Falls auf Ihrer Rechnung einzelne Verbindungen abgerechnet wurden, so bezieht sich die Rechnung
auf den Zeitraum vor Ihrer Kündigung.

Möglichkeit 2:
Wurden Grundpreise berechnet, so sind diese nur anteilig bis zum Tag der Kündigung berechnet.
 
Sollte keine dieser Möglichkeiten zutreffen, wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ich habe Minutenpakete beauftragt und trotzdem sind auf der ecotel Rechnung weitere Verbindungsentgelte ausgewiesen, wie kann das sein?

Möglichkeit 1:
Bitte prüfen Sie, ob das von Ihnen gebuchte Minutenpaket auf der Rechnung ausgewiesen ist. Sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Möglichkeit 2:
Die von Ihnen gebuchten Minutenpakete reichen nicht aus, d.h. die von Ihnen verbrauchten Minuten übersteigen das Kontingent des von Ihnen gebuchten Minutenpakets.
 
Möglichkeit 3:
Für Verbindungen welche nicht im Rahmen des Anschlusses als Flatrate oder Fair-Flat beauftragt wurden, bzw. für Verbindungen die aus dem Leistungsumfang der Flatrate-Tarife herausfallen, gelten die Minutenpreise des jeweiligen ecotel Sprachtarifes gemäß der jeweiligen Preisliste.

Werden Verbindungen außerhalb des »ecotel Verfügbarkeitsgebietes« (offnet) über andere als die von ecotel normalerweise genutzten und fest eingestellten Verbindungsnetzbetreiber hergestellt (= Preselection), so gelten die Konditionen des genutzten Verbindungsnetzbetreibers (Call-by-Call Verfahren). Details zu den einzelnen Verbindungen finden Sie jeweils im Einzelverbindungsnachweis. Zur optimalen Nutzung der ecotel Minutenpakete empfehlen wir, auf die Nutzung von Call-by-Call zu verzichten.

Ist es möglich, für alle meine Standorte nur eine Rechnung zu erhalten?

Ja, Sie haben die Möglichkeit dies per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fax an 0211 55 007 222 zu beauftragen. Die Voraussetzung hierfür ist, dass Sie die Rechnung an eine Rechnungsanschrift wünschen und dass die Rechnung per Lastschrift (SEPA Mandat) eingezogen werden darf.

Ist es möglich, für jeden einzelnen Anschluss eine gesonderte Rechnung zu erhalten?

Gerne stellen wir Ihnen für jeden Anschluss eine einzelne Rechnung aus, bitte teilen Sie uns hierfür jeweils die Rechnungsanschrift und das jeweilige SEPA Mandat pro Rechnung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit.

Wieso wurden mir Technikerkosten in Rechnung gestellt?

Bitte prüfen Sie, ob Sie einen Technikereinsatz beauftragt haben, oder ob eine Störung vorlag, welche nicht durch ecotel verschuldet war. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bin ich in der Pflicht für eine Entstörung zu bezahlen?

Das hängt von der Ursache der Störung ab. Entnehmen Sie hierzu bitte die detaillierten Informationen aus unseren Leistungsbeschreibungen.

Gerne stehen wir Ihnen im Störfall mit Rat und Tat zur Seite (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und informieren Sie, wenn im Einzelfall unsererseits Kosten auf Sie zukommen.

Allgemeine Rechtsfragen

Gewährleistung vs. Garantie – Welche Bedeutungen haben diese Bezeichnungen im Geschäftsalltag?

Die Gewährleistung (auch Mängelhaftung/Mängelbürgschaft genannt) wird dem Käufer vom Händler gesetzlich zugesichert und kann bei neuer Ware zwei Jahre und bei gebrauchter Ware ein Jahr geltend gemacht werden. Wichtig dabei ist, dass der Händler für alle Mängel die zum Zeitpunkt des Kaufs bestanden haben haftet – auch für all die Mängel, die erst später erkannt bzw. bemerkt wurden. Das Wort »Gewährleistung« sagt daher aus, dass der Händler dafür einstehen muss, dass die verkaufte Ware/das verkaufte Produkt frei von Sach- und Rechtsmängeln ist. Zu beachten ist, dass in den ersten sechs Monaten der Händler nachweisen muss, dass der Mangel erst nach Erhalt der Ware vorgelegen hat. Nach Ablauf der sechs Monate liegt die Beweisplicht im Ermessen des Käufers. Bei Mangelhaftigkeit stehen dem Käufer verschiedene gesetzliche Rechte zu. In den meisten Fällen wird allerdings die mangelhafte Ware durch die Lieferung einer neuen Ware ausgetauscht oder der Mangel durch eine Reparatur beseitigt.

Die Garantie ist eine zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistungspflicht gemachte freiwillige und frei gestaltbare Dienstleistung des Herstellers gegenüber dem Kunden (Haltbarkeits- oder Funktionsversprechen). Der Hersteller kann den Zeitraum der Garantie selber bestimmen. Bei der Garantie geht es um die Funktionsfähigkeit eines Produktes, d.h. der Zustand der Ware ist zum Zeitpunkt der Übergabe an den Kunden nicht relevant, da die Funktionsfähigkeit für den Zeitraum garantiert wird. Die Garantie kann die zweijährige Gewährleistung eines Produktes nicht verringern oder beeinträchtigen, denn die Gewährleistung und Garantie handeln im Kaufprozess unabhängig voneinander.

Fazit: Die Gewährleistung bezieht sich auf den Händler, d.h. der Händler ist gesetzlich dazu verpflichtet ein einwandfreies Produkt / einwandfreie Ware zu gewährleisten. Die Garantie bezieht sich allerdings auf den Hersteller, dieser darf frei entscheiden, ob er für seine zu verkaufenden Produkte garantiert.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter folgenden Links:
http://www.finanztip.de/garantie-gewaehrleistung/
http://www.channelpartner.de/a/der-unterschied-zwischen-garantie-und-gewaehrleistung,2593115

Kaufmännisches Bestätigungsanschreiben – Ist Schweigen eine automatische Zustimmung?

Das kaufmännische Bestätigungsschreiben (kurz: KBS) wird auch als die »schriftliche Bestätigung eines zuvor mündlich geschlossenen Vertrages« bezeichnet. Das Schreiben dient dem Zweck bei späteren Differenzen den Vertrag und seinen Inhalt zu beweisen. Wenn keine Reaktion seitens des Empfängers auf das Bestätigungsschreiben folgt, so kommt der Vertrag zu den im Schreiben genannten Bedingungen zustande. Es sei denn, der Vertragsinhalt weicht soweit von den mündlich beschlossenen Inhalten ab, dass der Absender mit dem Einverständnis des Empfängers nicht rechnen darf. Etwaiger Widerspruch muss unverzüglich erfolgen.

Der Zusatz »kaufmännisch« weist darauf hin, dass derartige Bestätigungsschreiben nur im Geschäftsverkehr zwischen Kaufleuten bestehen können. Damit ist das KBS eine als Handelsbrauch (§ 346 HGB) anerkannte Sonderform des rechtsgeschäftlichen Schweigens.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter folgenden Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kaufm%C3%A4nnisches_Best%C3%A4tigungsschreiben
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/bestaetigungsschreiben.html