LTE

(Long Term Evolution)

LTE (Long Term Evolution) ist ein Standard für drahtlose Breitbandkommunikation, der als Nachfolger der 3G-Technologien entwickelt wurde. Es bietet höhere Datenübertragungsraten, geringere Latenzzeiten und verbesserte Netzwerkkapazität, was zu schnelleren und effizienteren mobilen Internetverbindungen führt.

LTE wird für Mobilfunknetze verwendet und unterstützt Anwendungen wie Streaming, Online-Gaming und Videokonferenzen mit hoher Qualität und Zuverlässigkeit.

Funktionsweise von LTE

LTE überträgt Daten in Form von digitalen Datenpaketen. Damit mehrere Nutzer gleichzeitig eine Funkzelle verwenden können, wird das verfügbare Frequenzspektrum in viele kleine Bereiche aufgeteilt. Diese Teilbereiche können flexibel verschiedenen Geräten zugewiesen werden, sodass viele Verbindungen parallel möglich sind. 

Beim Senden von Daten vom Mobilfunkmast zum Smartphone wird ein Verfahren genutzt, das besonders effizient viele Nutzer gleichzeitig bedienen kann. Beim Senden vom Smartphone zum Mast kommt eine leicht angepasste Technik zum Einsatz, die weniger Energie benötigt und dadurch den Akku schont. 

Je nach Qualität des Empfangs passt LTE außerdem die Art der Signalübertragung automatisch an: Bei gutem Empfang werden mehr Daten gleichzeitig übertragen, bei schwächerem Signal wird die Übertragung stabiler, aber etwas langsamer. Für das gleichzeitige Senden und Empfangen von Daten nutzt LTE entweder getrennte Frequenzen oder teilt sich eine Frequenz zeitlich auf, je nach Netzausbau und eingesetztem Frequenzband.

 


Geschwindigkeit von LTE

Die Geschwindigkeit (Datenrate) wird in Megabit pro Sekunde (Mbit/s) gemessen und bestimmt, wie zügig Inhalte wie Webseiten, Videos oder Dateien geladen werden.

Theoretisch sind mit LTE bis zu etwa 300 Mbit/s möglich, in der Praxis liegen die Werte jedoch meist zwischen 20 und 150 Mbit/s, abhängig von Faktoren wie Netzabdeckung, Auslastung der Funkzelle, verwendetem Frequenzband und Tarifbeschränkungen.

 


Frequenzen & Reichweite

LTE nutzt verschiedene Funkfrequenzen, um Daten zwischen Mobilgerät und Funkmast zu übertragen. 

  • Niedrigere Frequenzbereiche (z. B. 800 MHz) ermöglichen eine größere Reichweite und bessere Gebäudedurchdringung, weshalb sie vor allem in ländlichen Regionen eingesetzt werden.
  • Höhere Frequenzen (z. B. 1800, 2100 oder 2600 MHz) bieten höhere Datenraten, haben jedoch eine geringere Reichweite und werden daher bevorzugt in Städten verwendet.

Die tatsächlich verfügbare Geschwindigkeit und Netzqualität hängen vom eingesetzten Frequenzband, der Entfernung zum Sendemast und der Netzauslastung ab.

 


LTE im Vergleich zu 5G

LTE (4G) ist ein weit verbreiteter Mobilfunkstandard mit hohen Datenraten und stabiler Netzabdeckung, der für die meisten alltäglichen Anwendungen wie Streaming oder Videotelefonie ausreichend ist. 

5G ist der Nachfolgestandard und ermöglicht deutlich höhere Geschwindigkeiten, geringere Latenzzeiten und eine größere Netzkapazität. Während LTE in vielen Regionen flächendeckend verfügbar ist, befindet sich 5G noch im weiteren Ausbau und wird insbesondere für datenintensive und zeitkritische Anwendungen wie vernetzte Industrieprozesse oder autonome Systeme eingesetzt.

 


Was ist VoLTE?

VoLTE (Voice over LTE) bezeichnet das Telefonieren über das 4G-Mobilfunknetz. Anders als bei älteren Standards wie 2G oder 3G wird Sprache dabei nicht mehr leitungsgebunden, sondern digital und paketbasiert über IP übertragen. 

Die Technik wird heute von den meisten Anbietern und Smartphones unterstützt und bietet mehrere Vorteile für Nutzer.

 


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