Über ecotel
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(Domain Name System)
Das Domain Name System (DNS) ist ein hierarchisches und dezentrales Namenssystem, das verwendet wird, um Domainnamen in IP-Adressen zu übersetzen.
Es ermöglicht Benutzern, Websites und andere internetbasierte Dienste über leicht merkbare Namen (wie www.ecotel.de) anstelle von numerischen IP-Adressen (wie 195.52.219.61) zu erreichen.
DNS funktioniert ähnlich wie ein Telefonbuch für das Internet, indem es menschenlesbare Domainnamen in die für Computer verständlichen IP-Adressen umwandelt und so die Navigation und Kommunikation im Internet erleichtert.
Das Domain Name System (DNS) übersetzt benutzerfreundliche Domainnamen wie "example.de" in maschinenlesbare IP-Adressen, damit Geräte im Internet miteinander kommunizieren können. Es funktioniert wie ein verteiltes Telefonbuch, das hierarchisch organisiert ist und Anfragen schrittweise auflöst.
Ein Client (z. B. dein Browser) sendet eine Abfrage an einen Resolver, der rekursiv Root-, TLD- (Top-Level-Domain) und autoritative Nameserver abfragt, bis die IP-Adresse gefunden ist. Dieser Prozess ist weltweit auf Millionen Servern verteilt und unterteilt den Namensraum in Zonen mit unabhängigen Administratoren.
Ergebnisse werden gecacht (TTL-basiert), um Folgeanfragen zu beschleunigen; Protokolle wie UDP/TCP (Port 53) übertragen die Daten.
Die DNS-Architektur gliedert sich primär in rekursive und autoritative Server, wobei Rekursive Anfragen stellen und Autoritative diese beantworten.
Rekursive DNS-Server, auch Resolver genannt, werden meist von ISPs oder Unternehmen betrieben und lösen Domainnamen für Endnutzer in IP-Adressen um. Sie cachen Antworten basierend auf TTL-Werten für schnellere Folgeanfragen und leiten bei Bedarf Abfragen an autoritative Server weiter.
Autoritative Nameserver speichern finale DNS-Datensätze für spezifische Domains oder Zonen und antworten direkt auf Anfragen. Sie umfassen:
Bei jeder DNS-Abfrage löst dein Computer einen Domainnamen Schritt für Schritt in eine IP-Adresse um, indem er verschiedene DNS-Server abfragt. Der Prozess läuft so lange, bis der autoritative Server für diese Domain die passende Information liefert.
Stell dir einen Boten vor, der loszieht, um eine Adresse zu finden: Er fragt zuerst lokale Wegweiser (wie Cache oder Resolver), folgt dann Hinweisen zu höheren Ebenen (Root-, TLD-Server) und erreicht schließlich den genauen Standort (autoritativer Server). Dieser bringt die IP-Adresse zurück und übergibt sie deinem Gerät.
Der gesamte Ablauf dauert nur Millisekunden und wird durch Caching beschleunigt, damit Folgeanfragen schneller gehen.
Eine DNS-Anfrage löst einen Domainnamen wie "www.ecotel.de" schrittweise in eine IP-Adresse um, indem ein lokaler Resolver hierarchisch DNS-Server abfragt. Der Prozess ist rekursiv und dauert meist nur Millisekunden dank Caching.
Rekursiv vs. Iterativ
DNS-Caching speichert aufgelöste Domainnamen und IP-Adressen temporär in lokalen oder serverbasierten Speichern, um Folgeanfragen zu beschleunigen.
Bei einer ersten DNS-Anfrage prüft der Resolver (z. B. auf deinem Gerät, Router oder ISP-Server) seinen Cache: Liegt die IP vor, wird sie direkt genutzt, ohne höhere Server zu befragen. Fehlt sie, erfolgt die Auflösung, und das Ergebnis wird mit einem TTL-Wert (Time to Live) zwischengespeichert, oft Minuten bis Stunden.
Vorteile:
DNS-Sicherheitsrisiken entstehen hauptsächlich durch das ursprüngliche unverschlüsselte und vertrauensbasierte Design des DNS, das Manipulationen und Überlastungen begünstigt.